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James Loudspeaker EMB12-DF

James Loudspeaker
EMB II Serie
AL
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James Loudspeaker EMB12-DF

Der James Loudspeaker EMB12-DF ist ein freistehender Subwoofer der EMB II Series mit Gehäuse aus massivem Flugzeugaluminium. DF steht für Down-Firing: Ein aktiver 12-Zoll-Treiber und eine 12-Zoll-Passivmembran sitzen auf der Unterseite und strahlen zum Boden hin ab. Von dort verteilt sich der Bass im Raum. Das Kürzel EMB steht für Energy Multiplying Bandpass, das Gehäuseprinzip des Herstellers für hohen Pegel bei geringer Verzerrung aus einem kompakten Volumen. Der Frequenzbereich beginnt laut Datenblatt bei 18 Hz und reicht bis 150 Hz (±3 dB). Bei 4 Ohm nominal empfiehlt James eine Verstärkerleistung von 500 bis 1000 Watt, der Wirkungsgrad liegt bei 92 dB. Ohne Füße misst das Gehäuse rund 356 mal 356 Millimeter in der Grundfläche und 381 Millimeter in der Höhe. Die Oberfläche ist Studio Black. Eine Endstufe ist im Gehäuse nicht enthalten, sie wird separat angeschlossen. Auf Wunsch gibt es eine 70-Volt-Ausführung und eine Marine-Ausführung mit IP65. Er ergänzt Lautsprecher, die allein keinen tiefen Bass liefern.

Technische Daten
BauartFreistehender Down-Firing-Subwoofer mit Passivmembran (EMB II Series)
Treiberaktiver 12" Aluminium-Treiber + 12" Passivmembran, nach unten abstrahlend
Hochtöner—
Frequenzgang18 Hz – 150 Hz (±3 dB)
Belastbarkeit500 – 1000 W
Impedanz4 Ω nominal
Wirkungsgradca. 92 dB (2,83 V / 1 m)
Abmessungenca. 356 × 381 × 356 mm (B × H × T, ohne Füße)
BesonderheitenGehäuse aus Flugzeugaluminium, Studio Black; Down-Firing; aktiver Treiber plus Passivmembran; Marine- und Außenausführung mit Zusatz -M (IP65) sowie 70-Volt-Ausführung bestellbar; passiv, Verstärker nötig (Herstellerempfehlung M1000)
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
James Loudspeaker EMB12-DF
James Loudspeaker
EMB II Serie
AL
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Ausführliche Beschreibung
Zwei 12-Zoll-Membranen und ein Gehäuse aus Aluminium

Im Inneren arbeitet ein aktiver 12-Zoll-Treiber mit einer gleich großen Passivmembran zusammen. Beide haben Membranen aus Aluminium und Sicken aus Gummi, und beide sind laut Hersteller koaxial im Gehäuse angeordnet. Die Passivmembran hat keinen eigenen Antrieb. Sie wird vom Luftdruck im Gehäuse bewegt, den der aktive Treiber erzeugt, und schwingt im tiefen Bereich mit. Auf diese Weise erreicht ein kompaktes Gehäuse einen Tiefgang, für den sonst deutlich mehr Volumen nötig wäre. James nennt das Prinzip Energy Multiplying Bandpass und verspricht damit weniger Verzerrung, einen glatteren Frequenzgang und mehr Tiefgang als bei herkömmlichen Bauweisen. Als Werkstoff dient massives Aluminium 5052, wie man es aus Flugzeugen und Booten kennt. Aluminium ist steif und schwingt kaum mit, deshalb bleibt der Klang sauber, auch wenn der Subwoofer laut spielt. Die Oberfläche ist in Studio Black gehalten, andere Farben sind nach Absprache mit dem Hersteller möglich. Damit passt der EMB12-DF auch zu Räumen, in denen ein schwarzer Würfel stören würde. Für die Wiedergabe heißt das: Der Bass bleibt auch bei hohem Pegel sauber und folgt dem Rhythmus der Musik, statt nachzuschwingen. Bei Filmen kommen Effekte mit Kraft, ohne dass das Gehäuse selbst hörbar wird.

Abstrahlung zum Boden statt in den Raum

Bei einem Down-Firing-Subwoofer zeigen die Membranen nicht nach vorn, sondern nach unten. Der Schall trifft auf den Boden und breitet sich von dort aus in alle Richtungen aus. Tiefe Töne lassen sich vom Ohr ohnehin kaum orten, deshalb hört man den Bass nicht aus einer bestimmten Ecke, sondern im ganzen Raum. Für die Aufstellung bringt das Freiheit: Der EMB12-DF muss nicht auf den Hörplatz ausgerichtet werden und kann neben dem Sofa, neben dem Lowboard oder in einer Raumecke stehen. Kleine Füße heben den Würfel an, sodass unter ihm ein Spalt frei bleibt, durch den der Bass entweicht. Die Maße im Datenblatt gelten ohne diese Füße. Weil keine Membran zur Seite zeigt, ist von der Technik wenig zu sehen, und auch neugierige Kinderhände erreichen den Treiber nicht so leicht. In einer Raumecke wird der Bass zusätzlich verstärkt, an der Längswand klingt er meist ausgewogener. Welche Stelle am besten passt, zeigt sich beim Ausprobieren mit vertrauter Musik. Die beste Stelle hängt vom Raum ab und lässt sich nicht allein am Grundriss ablesen. Ein Fachhändler findet sie mit einer kurzen Messung oder einem Hörtest am späteren Sitzplatz.

Für Wohnzimmer, Medienraum und mittelgroße Heimkinos

Mit 18 Hz am unteren Ende und einer empfohlenen Leistung von bis zu 1000 Watt liegt der EMB12-DF zwischen dem EMB10-DF und dem EMB15-DF. Er eignet sich für Wohnräume und Heimkinos, in denen Filmton mit Druck und Musik mit sauberem Grundton gefragt sind. Im Wohnzimmer ergänzt er Einbaulautsprecher, Wandlautsprecher oder eine Soundbar, die allein keinen tiefen Bass liefern. Im Heimkino übernimmt er den Effektkanal und die Tieftonanteile der Hauptlautsprecher. Für größere Räume oder sehr hohe Pegel ist der EMB15-DF die stärkere Wahl, für kleine Räume reicht oft der EMB10-DF. Für draußen und an Bord gibt es eine Version mit Pulverbeschichtung und Schutzart IP65. Sie trägt den Zusatz -M und wird gesondert bestellt. Daneben gibt es eine 70-Volt-Ausführung für Anlagen, bei denen viele Lautsprecher an einer gemeinsamen Leitung hängen, etwa in Gastronomie oder Hotel. Die normale Ausführung ist für Innenräume gedacht. In Räumen mit mehreren Sitzreihen lohnt es sich, zwei Subwoofer an verschiedenen Stellen aufzustellen. Der Bass verteilt sich dann gleichmäßiger, und an keinem Platz dröhnt es.

Verstärker, Anschluss und Bezug über mediacraft

Der EMB12-DF ist passiv. Er hat keine Endstufe im Gehäuse und braucht deshalb einen eigenen Verstärker, der 4 Ohm sicher treibt und 500 bis 1000 Watt liefert. James empfiehlt dafür die M1000 aus eigenem Haus, einen Class-D-Verstärker mit 1000 Watt und integriertem Signalprozessor. An einer M1000 läuft laut Hersteller genau ein EMB12-DF. Über den Signalprozessor lassen sich Übergangsfrequenz, Pegel und Phase an den Raum und an die übrigen Lautsprecher anpassen. James nennt außerdem die Sonance-Endstufen mit Signalprozessor. Wichtig ist eine Lautsprecherleitung mit ausreichendem Querschnitt, denn bei 4 Ohm und hoher Leistung fallen auf langen Wegen sonst Verluste an. Sonance und James Loudspeaker werden in Deutschland über mediacraft vertrieben. Die Planung, die Auswahl der passenden Endstufe und die Einstellung vor Ort übernimmt ein Fachhändler, den mediacraft nach Postleitzahl nennt. Dort lassen sich auch Fragen zur Marine- oder 70-Volt-Ausführung klären, bevor bestellt wird. Zur Einstellung gehört auch der Abgleich mit den Hauptlautsprechern, damit der Übergang zwischen Subwoofer und übrigen Lautsprechern nicht zu hören ist. Das dauert meist nicht lange, macht aber einen großen Unterschied.